Wissenswert: Schwerpunkt Aromatherapie, Ätherische Öle
Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind leicht flüchtige, fettlösliche Flüssigkeiten, die sehr komplex aus manchmal über 500 verschiedenen chemischen Verbindungen zusammengesetzt sind. Im Gegensatz zu den fetten Pflanzenölen hinterlassen ätherische Öle auf Papier keinen bleibenden Fettfleck. Sie werden mittels Wasserdampfdestillation, Kaltpressung oder Extraktion aus der frisch geernteten Pflanze gewonnen.

Ätherische Öle dienen den Pflanzen dazu, möglichen Fressfeinden den Appetit zu verderben, gefährliche Bakterien und Pilze auf Abstand zu halten oder bestäubende Insekten anzulocken.

Über den Riechkolben der Nase gelangen die ätherischen Öle in das limbische System unseres Gehirns. In diesem Gehirnteil werden unsere Emotionen, Triebe, Reflexe und Erinnerungen gespeichert und ausgelöst. Dort wird auch das autonome Nervensystem, welches die Funktion unserer inneren Organe steuert, beeinflusst.

Die Geruchswahrnehmung über die Nase ist aber nicht der einzige Weg, auf dem ätherische Öle wirken. So gehören ihre Verwendung als Badezusatz, das Auftragen und Einmassieren in die Haut, die innere Anwendung und die Inhalation ebenfalls in den Bereich der Aromatherapie.

Foto/Video: © Fotolia / monropic

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