Schüßler-Mineralstoffe

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), ein ursprünglich sehr erfolgreicher homöopathischer Arzt, begründete und entwickelte die Biochemie als eigenständiges Heilverfahren.

Zwei Gründe dürften dafür ausschlaggebend gewesen sein. Erstens liebte er die Einfachheit, denn das Beherrschen von Hunderten sorgfältig geprüften homöopathischen Arzneien war ihm zu kompliziert. Zweitens beeinflussten ihn die neuen Erkenntnisse der Naturwissenschaft, insbesondere die Schriften von Jakob Moleschott: „Der Bau und die Lebensfähigkeit der Organe sind durch die notwendigen Mengen der anorganischen Bestandteile bedingt. Es lässt sich nicht bestreiten, dass die Stoffe, die bei der Verbrennung zurückbleiben, die so genannten Aschenbestandteile, zu der inneren Zusammensetzung und damit zu der Form gebenden und artbedingten Grundlage der Gewebe wesentlich gehören, ebenso wie die Stoffe, welche sich bei der Verbrennung verflüchtigen.“

Dr. Schüßler sagte dazu 1879: „Obige Worte haben in mir die Idee erregt, die betreffenden anorganischen Salze, und nur diese, zu Heilzwecken zu verwenden.“ Somit reduzierte er seine Arzneimittellehre auf 11 Mineralsalze.

Die Biochemie nach Dr. Schüßler wird definiert als therapeutischer Einsatz von erdalkalischen Salzen (sog. Funktionsmittel), basierend auf Schüßlers Untersuchungen der Asche Verstorbener.

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