Wissenswert: Schwerpunkt Schüßler
Die 12 Mineralstoffe nach Dr. Schüßler als Salben/Cremegele

Nr. 1, Calcium fluoratum
Spröde Haut, Narben, Schrunden.

Bei rauer Haut verbessert die Salbe Nr. 1 in wenigen Wochen das Hautbild. Besonders erfolgreich ist die Anwendung an der Ferse, wenn sich dort dicke, derbe Hornhaut gebildet hat. Bei starker Narbenbildung ist die Salbe Nr. 1 im täglichen Wechsel mit der Salbe Nr. 11 die richtige Wahl.

Nr. 2, Calcium phosphoricum
Bei schmerzenden Gelenken.

Bei Wachstumsschmerzen in den Gelenken, ebenso bei nächtlichen Gelenkschmerzen während Witterungswechseln. Bei verzögerter Heilung von Knochenbrüchen. Lernerschöpften Schülern hilft sie, in den Lernpausen zwischen die Schulterblätter eingerieben. Die Salbe Nr. 2 lindert Muskelkrämpfe und Verspannungen.

Nr. 3, Ferrum phosphoricum
Hämatome, Verletzungen, Verbrennungen.

Bei Sonnenbrand oder anderen Verbrennungen 1. Grades wird das Cremegel Nr. 3 messerdick auf die betroffenen Hautareale aufgetragen und über Nacht abgedeckt. Tragen Sie regelmäßig abends die Salbe Nr. 3 auf die kalten Füße auf, schon nach wenigen Tagen ergibt sich eine deutliche Verbesserung. Bei allen Folgen von Prellung, Schwellung und Zerrung ist sie ebenfalls hilfreich.

Nr. 4, Kalium chloratum
Fortgeschrittene Entzündungen.

Bei verschorften Wunden, Hautgries und trockenen Hautstellen lindert die Anwendung die Beschwerden. Mehlartige, schuppige Haut heilt damit besser ab. Herpesartige Hautausschläge mit entzündlichen Bläschen verschwinden leichter, wenn die Nr. 4 regelmäßig angewendet wird. Bei Schleimbeutelentzündung lässt sie die Symptome rasch abklingen. Auch Hühneraugen lassen sich damit erfolgreich therapieren. Die Salbe wirkt heilend bei einem Katarrh mit Schleimbildung und bei Stirnhöhlenentzündung. Bei Besenreisern unterstützt sie die innerliche Einnahme des Mineralstoffes Nr. 4.

Nr. 5, Kalium phosphoricum
Herzrasen, Haarausfall, schlecht heilende Wunden.

Die biochemische Salbe Nr. 5 wird bei Geschwüren mit unangenehmem Geruch und Dekubitus verwendet. Täglich im Brustbereich aufgetragen, verschwindet nervöses Herzklopfen. Auch bei Nervenschmerzen hat sie sich bewährt. Sind die Muskeln durch übergroßen Einsatz geschwächt, wird durch das Einreiben Energiezufuhr möglich. Bei einem kreisrunden Haarausfall kann durch das Auflegen der Salbe, die durch ein Läppchen abgedeckt wird, möglicherweise Abhilfe geschaffen werden.

Nr. 6, Kalium sulfuricum
Bei eitrigen Entzündungen.

Bei unreiner Haut und Hautausschlag ist die Nr. 6 das richtige Mittel. Bestens bewährt hat sich die Salbe auch bei allen chronischen Erkrankungen, um die Leber zur Entgiftung anzuregen. Dazu wird die Salbe unter dem rechten Rippenbogen einmassiert. Unterstützend bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Pigmentflecken.

Nr. 7, Magnesium phosphoricum
Krämpfe, Schmerzen, nervöses Hautjucken.

Bei allen Schmerzen, die durch Druck und/oder warme Anwendungen besser werden. Dazu zählen Nervenschmerzen mit bohrendem oder reißendem und krampfartigem Charakter. Auch abdominelle Spasmen bei Kleinkindern werden durch die Salbe gelindert. Bei Ischiasbeschwerden und Durchblutungsstörungen im Bereich der Gefäße, aber auch bei nervösen Gesichtszuckungen, „hektischen Flecken“ und nervösem Hautjucken wird das Cremegel Nr. 7 mit Erfolg angewendet.

Nr. 8, Natrium chloratum
Bei nässenden Wunden, Hautrissen, Insektenstichen.

Nässende Ekzeme, Verbrennungen und aufgesprungene Lippen heilen mit der Nr. 8 schnell. Mundwinkeleinrisse oder Herpesinfektionen klingen ebenso rasch ab wie Analfissuren. Bei Knorpelproblemen in den Gelenken und bei Gichtknoten in den Fingern ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil einer Salbenkombination. Kleinen Kindern mit wunden Stellen wird die Salbe 3-4mal täglich aufgetragen. Einrisse an den Brustwarzen lassen sich damit gut behandeln. Da dieser Mineralstoff entgiftend wirkt, ist das Cremegel Nr. 8 ein hervorragendes Mittel bei Insektengiften, vor allem, wenn darauf heftig reagiert wird.

Nr. 9, Natrium phosphoricum
Akne, fettige Haut, eitrige Wunden.

Bei Abszessen, Milchschorf und Akne ist die Nr. 9 angezeigt, sie darf aber nicht direkt auf offene Wunden aufgetragen werden. Bei Hornhautbildung an den Fußsohlen, welche oftmals mit saurem Fußschweiß auftritt, sollte die Salbe Nr. 9 in Kombination mit der Salbe Nr. 1 und Nr. 11 angewendet werden.

Nr. 10, Natrium sulfuricum
Grippale Infekte, Leberstoffwechsel.

Leberprobleme und grippale Infekte werden mit der Salbe Nr. 10 unterstützt. Bei Hühneraugen oder aufgebrochenen Frostbeulen wird über Nacht ein Salbenlappen aufgelegt. Zur Aktivierung des Leberstoffwechsels bietet sich eine sechswöchige Salbenkur an. Nach dem Mittagessen wird unterhalb des rechten Rippenbogens messerrückendick die Salbe Nr. 10 aufgetragen. Darüber kommt ein trockenes Tuch und darauf eine Wärmflasche. Dann sollte eine Stunde geruht werden. Bei geschwollenen Händen und Füßen wird die Salbe Nr. 10 auf die betroffenen Körperstellen aufgetragen.

Nr. 11, Silicea
Faltenkiller.

Als „das biochemische Kosmetikum“ zur Straffung von Falten dient seit Jahrzehnten die Salbe Nr. 11. Die Wirkung tritt allerdings oft erst nach Monaten ein. Auch bei Nagelfalzeiterungen, Geschwüren, Furunkeln, bei Fisteln und Aftereinrissen als auch bei Hämorrhoiden kann diese Salbe viel bewirken. Oft wird sie im täglichen Wechsel mit der Salbe Nr. 1 mit großem Erfolg angewendet. Die biochemische Salbe Nr. 11 hilft bei Bindegewebsrissen im Bereich der Oberschenkel und des Bauches, vor allem in der Zeit der Schwangerschaft.

Nr. 12, Calcium sulfuricum
Bei Bronchitis, Furunkeln, Gicht, Rheuma.

Diese Salbe befördert festsitzenden Schleim im Bronchialbereich nach außen. Dazu wird sie mehrmals täglich auf Brust und Rücken aufgetragen. Hilfreich ist sie auch bei allen eitrigen Prozessen. Es sollte allerdings dabei sichergestellt sein, dass eine natürliche Abflussmöglichkeit nach außen gegeben ist. Ansonsten ist die Salbe Nr. 11 das richtige Mittel. Der Mineralstoff hat einen großen Einfluss auf den Säurehaushalt, wodurch die biochemische Salbe Nr. 12 bei Säureüberlastung von Gewebe wie bei Gicht und Rheuma zum Einsatz kommt.

Hinweis: Es sollte nach einer gewissen Zeit der lokalen Mineralstoffanwendung eine deutliche Besserung eintreten. Bleibt diese aus, ist zu überlegen, ob ein anderer Mineralstoff besser „passt“ oder der gesamte Organismus nicht mehr in der Lage ist, zu regulieren. Dann müssen umgehend ärztlicher Rat eingeholt und andere Maßnahmen getroffen werden.



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