Wissenswert: Thema Alternative Heilmethoden
Mineralstoffe helfen der Haut beim Sonnenbrand

Sonnenstrahlen stimulieren die Produktion von Vitamin D in unserer Haut, sind aber gleichzeitig auch Auslöser von zellschädigenden Prozessen. Deswegen ist es sinnvoll, sobald die Sonnenstunden mehr werden, einen  Antioxidantien-Komplex mit Vitamin C (300-1000 mg/Tag), Vitamin E (100-300 I.E./Tag), Carotinoiden (6-10 mg/Tag), Flavonoiden (50-100 mg/Tag, z. B. OPC, Rutin, Citrus-Bioflavonoide usw.), Zink (15-25 mg/Tag) sowie Selen (50-100 µg/Tag) einzunehmen.

Die bekannteste akute Schadwirkung der UV-Strahlung ist der rote, schmerzende, manchmal auch juckende Sonnenbrand auf der Haut. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Sonneneinwirkung und dem Auftreten der Hautrötung 2 bis 6 Stunden vergehen und die Beschwerden im weiteren Verlauf erheblich zunehmen. Der Sonnenbrand ist eine heftige Entzündungsreaktion, die bis zur Hautverbrennung gehen kann.

Tritt ein akuter Sonnenbrand auf, raten wir in der Kamillen-Apotheke unseren alternativmedizinisch interessierten Kunden den Schüßler-Mineralstoff Nr. 3, Ferrum phosphoricum D12, anzuwenden. Davon soll tagsüber häufig eine Tablette gelutscht und zusätzlich der Mineralstoff in Form des Cremegels auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. In vielen Fällen gehen die Beschwerden innerhalb weniger Stunden zurück.

Unterstützend benötigt dann die geschädigte Epidermis, die nun den Reparaturmechanismus in Gang setzt, den Mineralstoff Nr. 8, Natrium chloratum D6. Es empfiehlt sich, die Einnahme einer Mischung aus der Nr. 3 und Nr. 8 für einige Tage fortzusetzen. Für die Regeneration von bereits geschädigtem Gewebe sollte auch für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C, B-Vitaminen und gegebenenfalls Kupfer gesorgt werden.

Nachdem der Sonnenbrand abgeklungen ist, schält sich die Haut häufig. Dabei wird die Nr. 11, Silicea D12, eingesetzt. Es ist von Vorteil, lokal die entsprechende Salbe unterstützend aufzutragen. Silicea ist in der Lage, die gereizte Haut zu beruhigen und wieder zu strukturieren, sodass die Zellernährung der Haut ungehindert vom Körper vollzogen werden kann. Narben bilden sich unter dieser Behandlung kaum.

Unser Tipp: Sollte ein akuter Sonnenbrand stärkere Schmerzen und Blasenbildung verursachen bzw. mit Kopfschmerzen, Fieber, Schwäche und Schüttelfrost einhergehen, ist auf jeden Fall ärztlicher Rat einzuholen.

Foto/Video: © Fotolia / Gerhard Seybert

Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema:
, , , , ,


Top