Wissenswert: Schwerpunkt Starke Abwehr
Tipps zum Schutz vor Infektionen

Gerade in der kühleren Jahreszeit sind vermehrt Viren und Bakterien unterwegs und bevölkern uns zunehmend. Viele leiden an einer Infektion, aber nicht alle sind in gleichem Maße ansteckend.

Die wichtigsten Übertragungswege sind die Tröpfcheninfektion, bei der die Keime durch Husten, Sprechen oder Niesen in kleinsten Speicheltröpfchen in der Luft schweben und von anderen Personen eingeatmet werden, und die Infektion über den Magen-Darm-Trakt mit erregerbelasteten Lebensmitteln. Auch über eine Schmierinfektion kommen Erreger in den Körper, beispielsweise wenn man sich mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fasst.

Deshalb sollten nach dem Kontakt mit Erkrankten die Hände sofort 20 bis 30 Sekunden gründlich mit Seife gewaschen werden. Dabei werden Handrücken, Fingerspitzen, Daumen, Fingerzwischenräume und Fingernägel mit einbezogen. Das reduziert die Keime auf den Händen auf weniger als 0,1% und beugt Infekten nachweisbar vor. Eine ausreichende Seifenmenge ist wichtig für die Entfernung der Bakterien, ob normale Seifen oder spezielle antibakterielle Seifen verwendet werden, macht dabei keinen Unterschied. Danach die Hände sorgfältig abtrocknen, da sich verbliebene Keime auf trockenen Händen wesentlich schlechter vermehren, als auf nasser Haut. Wird ein Händedesinfektionsmittel verwendet, sollten die angegebenen Einwirkungszeiten beachtet werden.

Behalten Sie Ihre Viren bei sich:
Halten Sie beim Niesen oder Husten mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen, drehen Sie sich dabei weg und husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch. Dieses wird anschließend sofort fachgerecht entsorgt. Wenn kein Taschentuch griffbereit ist, sollte man die Armbeuge den Händen vorziehen und sich die Hände regelmäßig waschen.

Nicht nur Menschen verbreiten Krankheitserreger, auch viele Gegenstände wie Telefone, Tastaturen, Touchscreens, Geld oder Türklinken und Haltegriffe wimmeln nur so von Keimen, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden. Erkältungsviren sind auf glatten Oberflächen bis zu zwei Tagen infektiös. Ein Flächendesinfektionsmittel ist dafür eine einfache und effektive Schutzmaßnahme.

Gerne werden pflanzliche Präparate bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingesetzt. Sie wirken nicht nur als Schaltstelle für die spezifische Immunantwort, sondern zeigen auch individuell direkte antivirale und antibakterielle Wirkung.

Will man sein Immunsystem mit homöopathischer Hilfe stärken, ist ein seit Jahrzehnten in der Kamillen-Apotheke bewährtes Komplex-Homöopathikum mit Aconitum napellus, Gentiana lutea, Gelsemium sempervirens, Luffa operculata, Veratrum album, Acidum lacticum, Ferrum phosphoricum und der Influencinum-Nosode hervorzuheben.

Für Schüßler-Liebhaber bietet sich eine Mineralstoff-Immunkur an, welche beispielsweise aus den Salzen 3, 8, 10 und 21 besteht.

Besonders bei einer mangelhaften Mikronährstoffversorgung sind vorbeugende Einnahmen immunstimulierender Mikronährstoffe dringend zu empfehlen. Ziel kann bei schon erkälteten Personen sein, den Verlauf von Atemwegserkrankungen zu mildern und Chronifizierungsprozesse zu vermeiden. 

Im Rahmen der körpereigenen Abwehr ist die Vitamin-C-Konzentration von Bedeutung. B-Vitamine koordinieren nicht nur das Immunsystem, sondern sind auch für organische Energie-, Regenerations- und Entgiftungsprozesse sowie für die Intaktheit der Schleimhäute verantwortlich.

Vitamin D ist für ein funktionierendes Immunsystem besonders wichtig. Es benötigt allerdings Magnesium, weil jene Enzyme, die Vitamin D in seine aktive Form umwandeln, von Magnesium abhängig sind. Eine bedeutende Rolle für das Immunsystems spielen Zink und Selen, was durch eine Vielzahl von klinischen Daten belegt ist.

Foto/Video: © Phirakon Jaisangat / 123RF

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