Rezepturen zum Selbermachen

Die Herstellung der nachstehend beschriebenen Rezepturen ist relativ einfach, man muss nur mit den richtigen Materialien arbeiten.

In der Kamillen-Apotheke erhalten Sie viele der nötigen Zutaten und qualitativ hochwertige Aufbewahrungsgefäße.

Fotos: © Fotolia / Africa Studio, Schlierner

“Kopfläuse” Haarspülung

  • ½ Liter warmes Wasser, ½ Liter Apfelessig, 6 Tropfen Rosmarin bio, 6 Tropfen Lavendel fein bio.
  • Die Zutaten werden miteinander vermischt.
  • Das Haar und die Kopfhaut nach dem Shampoonieren mit der Lösung ausspülen. Das Haar 15 Minuten mit einer Duschhaube bedecken, dann mit einem Läusekamm durchkämmen. Anschließend Haar und Kopfhaut mit warmem Wasser gründlich ausspülen.
  • Diese Haarspülung hilft, die Eier der Läuse (Nissen), die an den Haaren kleben, zu entfernen

Stimulierende “Kopfhautmassage”

  • 3 Tropfen Rosmarin bio, 3 Tropfen Lavendel bio, 1 Esslöffel Hamameliswasser bio.
  • Die Zutaten werden miteinander vermischt und einmal täglich in die Kopfhaut einmassiert.
  • Rosmarinölzubereitungen werden seit Jahrhunderten zur Stimulation der Blutzirkulation in der Kopfhaut verwendet. Lavendelöl beruhigt und Hamamelis ist mild adstringierend.

“Ringelblumen-Seifenbad” für das Nagelbett

  • 1 Esslöffel medizinische Schmierseife (Apotheke), ¼ Liter Wasser, 2 gehäufte Teelöffel Ringelblumenblüten aus der Apotheke.
  • Die Schmierseife bei mäßiger Hitze in Wasser auflösen, mit den Ringelblumenblüten versetzen, ungefähr 3-5 Minuten kochen lassen und dann abseihen.
  • Den entzündeten Finger in diesem Extrakt für etwa 10 Minuten so heiß wie „erträglich“ möglich darin baden.

“Milch-Fenchel-Honig” als Einschlafhilfe

  • 2 Teelöffel Fenchelfrüchte aus der Apotheke, ¼ Liter Vollmilch, 2 Esslöffel Bienenhonig vom heimischen Imker.
  • Die Fenchelfrüchte mit einem flachen Löffel zerdrücken und mit der Vollmilch aufkochen. Anschließend durch ein Sieb geben und nach dem Abkühlen mit dem Bienenhonig verrühren.
  • Diese, in vielen alten Hausmittelbüchern genannte, gute Einschlafhilfe ½ Stunde vor dem Schlafengehen warm trinken. Diabetiker verwenden keinen Honig.

Einfache “Hustenhilfe” aus dem Hausmittelbuch

  • Träufeln Sie auf einen ½ Teelöffel Honig etwas Zitrone und lassen Sie den Honig im Mund zergehen, bevor er hinuntergeschluckt wird. Wiederholen Sie dies, wenn nötig.

Massage bei “Erkältungssymptomen”

  • 8 Tropfen Eukalyptus radiata bio, 8 Tropfen Lavendel bio und 50 ml Mandel-Öl bio in eine Braunglasflasche füllen und gut verschütteln.
  • Massieren Sie damit 2mal täglich Brust und Rücken sanft ein. Es hilft gegen angeschwollene Atemwege, befreit die Nebenhöhlen und lindert das Schmerzgefühl.

“Immunstimulierende” Räuchermischung

  • Je 1 Teelöffel voll getrockneter Wacholderbeeren, Rosmarinblätter und Fichtennadeln.
  • Zuerst die Wacholderbeeren im Mörser zerdrücken, anschließend mit den beiden anderen Bestandteilen vermengen.
  • Die Mischung in kleinen Portionen auf die glühende Räucherkohle geben. 2mal pro Woche anwenden. Anschließend die Räume gut lüften.
  • Der dabei entstehende Rauch hat keimtötende und abwehrstärkende Eigenschaften.

Nährende “Rosencreme”

  • 1 Esslöffel getrocknete Rosenblätter, 100 ml Süßes Bio-Mandel-Öl, 20 ml Bio-Jojoba-Öl, 40 g Sheabutter, 20 g Bienenwachs, 50 ml Rosenhydrolat.
  • Die Rosenblätter klein schneiden und mit dem Mandelöl auf dem Wasserbad erwärmen. Bei mittlerer Hitze ungefähr 2 Stunden sanft ziehen lassen. Dann 2 Tage in einem verschlossenen Gefäß beiseitestellen und anschließend durch ein Sieb geben. Bienenwachs, Sheabutter und Jojobaöl in einem Glasgefäß mit dem Rosenöl auf 150 ml auffüllen. Die Fettphase und das Rosenhydrolat getrennt auf dem Wasserbad auf ca. 60°C erwärmen. Dann beides handwarm unter ständigem Rühren (Luftblasen vermeiden!) miteinander verbinden. Kurz vor dem Erkalten zügig in Salbentiegel (in der Apotheke erhältlich) füllen.
  • Diese natürliche Rosencreme nährt, regeneriert und beruhigt gereizte oder gerötete Haut. Sie ist etwa 6 Monate haltbar.
  • Eine schöne Geschenkidee, nicht nur für die Haut, sondern auch für die Seele.

“Salbei-Meersalz” Gurgelwasser

  • 250 ml kochendes Wasser, 2 Teelöffel getrocknete Salbeiblätter aus der Apotheke, ½ Teelöffel Meersalz.
  • Die Salbeiblätter mit dem kochenden Wasser übergießen und bedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und das Meersalz darin auflösen. Mit dieser warmen Lösung mehrmals täglich gurgeln.
  • Das Salbei-Meersalz-Gurgelwasser lindert Halsschmerzen und fördert die Heilung.

Selbst gemachtes “Chili-Öl”

    • 250 ml Bio-Olivenöl, ca. 3 Stück getrocknete Chilischoten.
    • Die Chilis in kleine Stücke schneiden (Achtung: Aufwirbelnde Teilchen können die Atemwege reizen). Das Olivenöl in einem Gefäß leicht erwärmen, wobei das Öl nicht rauchen darf. Die zerkleinerten Chilis hinzufügen, dann ungefähr 3 Minuten umrühren. Vom Herd nehmen und ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Anschließend durch ein Sieb in eine gut gereinigte und trockene (!) Glasflasche füllen.
    • Das Chili-Öl ist sofort verwendbar und ideal für Liebhaber pikanter Speisen, bereits bei der Zubereitung oder als Tischöl zum Nachwürzen.


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