Im Gleichgewicht bleiben

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Alle biologischen Zusammenhänge in der Natur stehen in einem ebenso komplexen wie labilen Gleichgewicht. Schon kleine Eingriffe oder Störungen von außen können zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichts führen.

Die kleinste Einheit im Körper ist die Zelle. In jeder Zelle befinden sich Wasser und viele chemische Substanzen verschiedenen Ursprungs. Dazu gehören unter anderem Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Natrium, Magnesium, Eisen, Mangan und Zink. Jede Zelle wird ebenfalls von einer Flüssigkeit (Lymphe) umspült, die den Stoffaustausch von Zelle zu Zelle gewährleistet. Es gibt Situationen, in denen es durch das schlechte Funktionieren der Zellen bzw. eines Ausscheidungsorgans zu einer starken Ansammlung von „Schadstoffen“ kommt.

Eine wesentliche Rolle für das gute Funktionieren unseres Organismus spielen neben anderem ein gesunder Darm, der Säure-Basen-Haushalt im Körper, die stoffwechselaktive Leber, das Ausscheidungsorgan Niere und die regelmäßige innere „Reinigung“, um das „Biotop“ des Körpers nachhaltig „sauber“ zu halten.

Der Darm
„Das Zentrum des Wohlbefindens“

Der Darm steuert mit Milliarden von Mikroorganismen den Großteil aller Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Er produziert lebenswichtige Vitamine, Enzyme sowie Aminosäuren und er neutralisiert viele Stoffe, die mit der Nahrung in den Darm gelangen und unseren Organismus schädigen können. Deshalb benötigen wir dort eine äußerst leistungsstarke Schutzbarriere an der Darmwand in Form von aktiven Bakterien, die unser Körperinneres schützen.

Das Säure-Basen-Gleichgewicht
„Zur allgemeinen Gesunderhaltung“

Der Säure-Basen-Haushalt zählt mit und neben dem Wasser- und Elektrolyt-Haushalt zum Grundregulationssystem des menschlichen Organismus und spielt eine wesentliche Rolle für das gute Funktionieren. „Müde? Schlapp? Energielos? Krank?“ Säuren entstehen im Körper durch „Säure bildende“ Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Zucker, Kaffee und andere Genussmittel. Das Gewebe „übersäuert“ aber auch durch intensiven Sport, durch Stress u. a. Jede chronische Stoffwechselerkrankung beginnt mit einer lokalen Übersäuerung des Bindegewebes, genauer der Gewebsflüssigkeit außerhalb der Zelle, der so genannten „Grundsubstanz“. Dem folgen entzündliche „Zivilisationskrankheiten“ und chronische Leiden, angefangen von Rheuma und Arthrose bis zu Allergien und Herz-Kreislauferkrankungen. Man wird lustlos, antriebsschwach und allgemein anfälliger, sodass sich viele krank machende Bakterien und Viren in dem sauren Milieu besser vermehren können.

Die Leber
„Unsere Entgiftungszentrale“

Die Leber ist das Stoffwechselorgan bzw. die „Laborfabrik“ in unserem Organismus. Vom Verdauungstrakt aufgenommene Nährstoffe werden über die Pfortader der Leber zugeführt und dort umstrukturiert oder abgebaut. Die Leber versorgt auf diese Weise den Körper mit lebenswichtigen Stoffen wie Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten. Eine weitere wichtige Aufgabe erfüllt die Leber mit der Entgiftung, insbesondere der Ammoniakentgiftung über den Harnstoffwechsel. In der Leber werden die fettlöslichen Vitamine, Folsäure und Vitamin B12 gespeichert. Bis zu einem Liter Galleflüssigkeit werden täglich in der Leber hergestellt, in der Gallenblase gesammelt oder gleich direkt in den Darm zur Unterstützung der Verdauung ausgeschieden. Obwohl die Leber mit ihren rund 250 Milliarden Zellen nur etwa 1,5 bis 2 kg schwer ist, wird sie von 28 Prozent des Blutflusses durchströmt und verbraucht etwa 20 Prozent des gesamten Körpersauerstoffes.

Die Niere
„Der Reiniger und Ausscheider unseres Körpers“

Unsere beiden Nieren sind das zentrale Organ des Harnsystems und ein richtiges Wunderwerk. Sie erfüllen vielfältige Aufgaben. Die Nieren steuern nicht nur den Flüssigkeits- und Salzhaushalt, sondern sie reinigen unsere „Körpersäfte“ und bereiten vor, was wir ausscheiden sollen. In erster Linie dienen sie dazu, Wasser, Mineralstoffe und Stoffwechselprodukte unseres Körpers abzusondern. Darüber hinaus werden von den Nieren drei lebensnotwendige Hormone gebildet, nämlich das Blutdruck regulierende „Renin“, „Erythropoetin“, das zur Bildung der roten Blutkörperchen benötigt wird und „Vitamin D3“ als Hormonvorstufe, welches für den Calciumhaushalt und somit für den Knochenaufbau wichtig ist.

Entschlacken und Fasten
„Als Einstieg in den Umstieg“

Wir essen „zu schnell, zu viel, zu oft, zu spät“, was gemeinsam mit Hektik, Stress und einem ständigen Bewegungsmangel den Verdauungsrhythmus stört und die Darmflora schädigt. Leidet man unter Verdauungsstörungen, bleiben Zersetzungsstoffe länger im Darm und es kommt zu Ablagerungen an der Darmwand. Dort können durch Fäulnisprozesse „Giftstoffe“ entstehen, die wiederum den Organismus belasten und die normale Verdauung und die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen. Je mehr „Schlacken“ sich im Körper angereichert haben, desto mehr wird auch das Allgemeinbefinden leiden.

„Jeder Mensch ist sein eigener Heiler“.

 

Werden wir uns der vergessenen Selbstheilungskräfte unseres Körpers wieder bewusst, indem wir den inneren Stoffwechsel anregen, die Nierentätigkeit fördern, die Entgiftungsarbeit der Leber unterstützen und den Darm reinigen und stärken. Das körperlich-seelische Befinden wird sich dadurch nachhaltig verbessern.

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