Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Gut gewappnet in der kalten Jahreszeit

Erkältungskrankheiten haben nur insofern mit Kälte zu tun, als feuchtkaltes Wetter deren Entstehung begünstigen kann. Die Ursache ist vielmehr eine Infektion mit bestimmten Viren, die bei bereits geschwächten Menschen in die Schleimhaut eindringen, sich vermehren und Störungen verursachen.

Ein starkes Immunsystem ist die beste Prophylaxe gegen Erkältungen. Immunstimulantien bewirken eine Aktivierung der unspezifischen Immunabwehr.

Vitamin C in der Erkältungssaison ist nichts Neues. Es scheint durchaus eine Berechtigung für die vorbeugende Gabe von hohen, retardierten Dosen an Vitamin C in der Grippesaison zu geben.

Am Roten Sonnenhut, Echinacea purpurea, als wichtigsten Immun-Pusher führt kein Weg vorbei. Moderne Untersuchungen zeigen, dass durch die Einnahme von Echinacea-Produkten eine Steigerung der Anzahl weißer Blutkörperchen und Milzzellen, die für die körpereigene Abwehr verantwortlich sind, erreicht werden kann.

Eine natürliche Alternative ist auch die südafrikanische Kapland-Pelargonie. Die daraus gewonnene pflanzliche Tinktur steigert die körpereigene Viren-Abwehr und hat einen antibakteriellen Effekt. Zusätzlich wird die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen in den Atemwegen erhöht. Zäher Schleim kann somit schneller abtransportiert werden. Dadurch wird Viren und Bakterien der Nährboden für weitere Infektionen entzogen.

Zink hat nicht nur einen stärkenden Einfluss auf das Immunsystem, sondern kann auch die Symptome einer Erkältung deutlich reduzieren. Dabei scheint Zink die Schnupfenzeit zu verkürzen, indem es das Andocken von Rhinoviren an den Schleimhäuten des Nasen-Rachen-Traktes unterbindet und somit eine Vermehrung der Viren verhindert.

Foto/Video: © Fotolia / magele-picture

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