Wissenswert: Thema Alternative Heilmethoden
Die Magie der Organe – eine alternative Sichtweise

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat schon vor Jahrtausenden erkannt, dass alle Organe und die dazugehörenden Energiebahnen (Meridiane) zu bestimmten Zeiten besondere Aktiv- und Passivphasen durchlaufen. Gesundheitsstörungen sind nach der TCM immer auf Beeinträchtigungen des Energieflusses zurückzuführen.

Die Uhrzeit, an der bestimmte Beschwerden auftreten, lässt somit darauf schließen, in welchen Organen oder Meridianen energetische Störungen vorhanden sind. Die so genannte „Organuhr“ ist ein Hilfsmittel, um die Funktionsstörungen unserer Organe ablesen zu können.

Energetische Organbeschwerden lassen sich kaum mit unseren standardisierten Untersuchungssystemen nachweisen und können deshalb oft nicht erfolgreich behandelt werden. Eine Hilfestellung diesbezüglich liefern möglicherweise alternative Heilmethoden, insbesondere können Schüßler-Mineralstoffe den einzelnen Energiebahnen zugeordnet werden.

Erwacht man nachts zwischen 1:00 und 3:00 Uhr und schläft auch während dieser Zeit nur schwer ein, so liegt laut der TCM eine energetische Organstörung der Leber vor. In diesem Falle ist das Schüßler-Salz Nr. 6, Kalium sulfuricum, einsetzbar. Mehrmals am Tag verabreicht, kommt die gestaute Energie des Lebermeridians erneut in Fluss, sodass sich wieder ein harmonischer und erholsamer Schlaf einstellt.

Nachts zwischen 3:00 und 5:00 Uhr liegt die Maximalzeit der Lunge vor und die Energie staut sich hier. Das Krankheitsbild, das sich nun zeigt, ist eine ausgeprägte Atemnot, welche uns durchaus schwer zu schaffen machen kann. Dann kommt oft ein ärztlich verordnetes Medikament zum Einsatz. Eine regulierende Besserung lässt sich aber durchaus mit dem Schüßler-Salz Nr. 11, Silicea, erreichen, wenn dieses über Wochen und Monate genommen wird.

Keine Lust auf Frühstück? Zwischen 7:00 und 9:00 Uhr ist nach der Organuhr die Zeit des Magens, das passende Schüßler-Salz ist Nr. 12, Calcium sulfuricum. Unregelmäßigkeiten des Stuhls zwischen 5:00 und 7:00 Uhr morgens deuten auf den Dickdarm, das Mittel dafür ist die Nr. 4, Kalium chloratum.

Ein Energietief am Vormittag und „ein kleiner Heißhunger“ lassen sich mithilfe der Organuhr als Bauchspeicheldrüsenschwäche erklären. In der Zeit von 9:00 bis 11:00 Uhr benötigt das geschwächte Organsystem Milz-Bauchspeicheldrüse das Schüßler-Salz Nr. 10, Natrium sulfuricum, um rasch diese Heißhungerattacke zu überstehen.

Müde nach dem Mittagessen? Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr haben wir eine Leere im Dünndarm, wodurch eine große Schläfrigkeit zum Ausbruch kommt. Diese Energieleere können wir mit dem Schüßler-Mineralstoff Nr. 5, Kalium phosphoricum, in Fünf-Minuten-Gaben beheben. Damit ist die Müdigkeit wie „weggeflogen“.

Bei manchen Menschen tritt in der Zeit zwischen 15:00 und 17:00 Uhr immer wieder Kopfschmerz auf, der sich von den völlig verspannten Nackenmuskeln ausgehend mittig über den ganzen Schädel zieht. Jetzt arbeitet die Harnblase besonders aktiv. Flüssigkeitszufuhr, in Form der „Heißen Sieben“ (fünf bis zehn Tabletten Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum, in einer Tasse warmen Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken) kann nach kurzer Zeit diese Beschwerden bessern.

Der wichtigste Wasserregulator im menschlichen Organismus ist die Niere. Ihre Maximalzeit liegt zwischen 17:00 und 19:00 Uhr. Unterstützen Sie in der „Nierenzeit“ den Körper beim „Entgiften“. Kräutertees und das Schüßler-Salz Nr. 8, Natrium chloratum, helfen dabei. Es wird unter anderem bei Wasseransammlungen im Körper, trockener Haut und Schleimhaut sowie hohem Flüssigkeitsverlust (etwa durch Durchfall) empfohlen.

Sie können abends nicht einschlafen? Möglicherweise ist der „Dreifach-Erwärmer“ gestört. Diesen Begriff kennen wir in unserer Medizin nicht, doch wir können ihn dem Überbegriff Hormonsystem einordnen. Der Dreifach-Erwärmer (Schilddrüsenmeridian) schaltet über das Hormon Melatonin unsere Tagaktivphase in eine Nachtruhe um. Ist dieser Mechanismus gestört, so liegt man wach und kann nicht einschlafen. Hier hilft auf Dauer eine langfristige Behandlung mit dem Schüßler-Mineralstoff Nr. 1, Calcium fluoratum.

Verzagen Sie nicht, wenn unter der unterstützenden Anwendung von Schüßler-Mineralstoffen innerhalb einer Woche noch keine Linderung eingetreten ist, denn die organische Problematik besteht meistens schon längere Zeit. Im Normalfall tritt nach ungefähr drei Wochen eine deutliche Verbesserung der Beschwerden ein.



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