Wissenswert: Schwerpunkt Räuchern
Rund ums Räuchern

Räuchern ist ein einfaches Reinigungsritual, es verbreitet eine positive Stimmung, unterstützt auf unserem spirituellen Weg und verleiht das Gefühl von Geborgenheit. Räuchern kann auf vielfältige Weise unser Leben bereichern, die Gesundheit fördern und die Sinneswahrnehmung vertiefen.

Diese Zeremonie soll Freude machen, denn grundsätzlich kann dabei nicht wirklich etwas falsch gemacht werden. Allerdings erleichtert die richtige Technik, die in der einschlägigen Literatur nachgelesen werden kann, die Räucherpraxis.

Das Räuchern dient zum Erzeugen angenehmer Düfte und zu alternativmedizinischen, spirituellen und rituellen Zwecken – sich verführen zu lassen und bereit zu sein für neue Wege und Möglichkeiten. Es bietet die Möglichkeit, eine gewünschte Qualität in einem Raum zu erzeugen und sich in der harmonischen Atmosphäre wohl zu fühlen.

Zur Entspannung und für einen feinen Duft wird das Räucherwerk über einem Teelicht in einer Duftlampe mit Räuchersieb geschmolzen.

Beim „Ausräuchern“ wird die Räucherung mit einer Räucherkohle vorgenommen. Dabei kann sich sowohl der Rauch wie auch der Duft und damit die Wirkung besser entwickeln und verteilen.

Das Räuchern kann kreativ oder spontan eingesetzt werden, um Herz und Geist zu öffnen und sich von den aromatischen Düften verzaubern und sanft umschmeicheln zu lassen. Die Raunächte sind natürlich ein perfekter Zeitpunkt für das Ritual, aber auch ein Frühjahrsputz, ein Neubeginn oder ein Wohnungswechsel sind gute Momente dafür.

Das „Ausräuchern“ verwandelt belastende Anspannung in angenehme Energie. Wichtig dabei ist sich Zeit zu nehmen, für sich selbst und für die Umgebung.

Zuerst wird die Räucherkohle in ein mit Sand gefülltes Räuchergefäß gegeben. Mit einer Feuerquelle aktiviert man den Glühfaden der schnellentzündlichen Kohle. Ein Knistern, rote Funken und leichter Rauch begleiten das Entfachen.

Es wird nun so lange gewartet, bis sich eine Ascheschicht auf der Räucherkohle gebildet hat. Das ist notwendig, damit die Kohle die ideale Temperatur für die Duftentwicklung erreicht.

Dann legt man einen schwachen Teelöffel voll Räucherwerk darauf und belässt es so lange auf der glühenden Kohle, bis ein „verbrannter“ Geruch entsteht. Daraufhin werden die Räuchersubstanzen heruntergenommen und bei Bedarf wieder erneuert.

Beim Räuchern muss immer an die mögliche Feuergefahr gedacht werden. Es gibt Räucherwerk, das beim Verbrennen spritzt. In der eigenen Wohnung sollte man auch beachten, dass manche Räucherstoffe mit einer erheblichen Rauch- und Rußentwicklung verbrennen. Auf reichliches Lüften ist dabei zu achten.

Foto/Video: © Fotolia / underdogstudios

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