Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Lindenblüten für die kalte Jahreszeit

Kühles Wetter bedeutet Stress für die Atemwege. Ursache für eine Erkältung ist das Eindringen bestimmter Viren in die Schleimhaut bereits geschwächter Menschen. Sie vermehren sich und verursachen Unwohlsein, Kratzen im Hals, Schnupfen, Husten und Fieber.

Altbewährte Lindenblüten können möglichst früh nach dem Einsetzen der ersten Symptome die vielen verschiedenartigen Erkältungsbeschwerden nicht nur spürbar lindern, sondern auch den Heilungsprozess beschleunigen und die Genesungszeit verkürzen.

Das heiße Fußbad gehört zusammen mit Lindenblütentee zu den wichtigsten Vorbeugemitteln gegen eine drohende Erkältung. Wer durchfroren nach Hause kommt, nimmt ein heißes Fußbad, um einen möglichen Schnupfen zu verhindern.

Unser Tipp: Einen Eimer mit so heißem Wasser füllen, wie man es gerade verträgt und die Füße und Unterschenkel etwa fünf Minuten hineinstellen. Nicht bei Venenleiden anwenden!

Gleichzeitig trinkt man eine Tasse Lindenblütentee mit Honig. Dazu einen gehäuften Teelöffel voll Lindenblüten aus der Apotheke mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten bedeckt ziehen lassen, abseihen und mit einem Teelöffel Honig oder Kandiszucker süßen. Eine Tasse Tee dreimal täglich möglichst warm trinken. In Zeiten besonderer Ansteckungsgefahr empfiehlt es sich, regelmäßig Lindenblütentee einzunehmen. Er aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und fiebrige Erkältungsbeschwerden werden schneller überwunden.

Sensationellen Erfolg brachte ein Versuch mit Lindenblütentee bei an Grippe erkrankten Kindern. Ein von amerikanischen Wissenschaftlern gemachtes Experiment zeigte, dass mit Bettruhe und Lindenblütentee versorgte Kinder mit Abstand früher gesund und munter waren, als chemotherapeutisch behandelte Kinder. Letztere brauchten eine wesentlich längere Zeit der Genesung, darüber hinaus fühlten sie sich angeschlagen und benommen. Lindenblütentee ist ein altes Volksheilmittel und wird vor allem zur unterstützenden Behandlung bei Schwitzkuren angewendet, was selbstverständlich stabile Kreislaufverhältnisse voraussetzt.

Therapeutisch empfehlen sich Lindenblüten heutzutage bei Katarrhen der Atemwege. Nebenwirkungen bzw. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt, ebenso sind keine Gegenanzeigen zu beachten.

Foto/Video: © Fotolia / Printemps

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