Wissenswert: Tipps
Empfehlungen für ein starkes Immunsystem

Ständig laufen in unserem Körper Abwehrprozesse gegen „äußere Eindringlinge“ effektiv und unbemerkt im Hintergrund ab. Manchmal dauert es etwas länger bis das Immunsystem aktiv wird, und die typischen Symptome wie Schnupfen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und eventuell Fieber stellen sich ein.

So unangenehm das auch ist, so wichtig ist dieser Prozess für eine gut arbeitende Immunabwehr.

Signale für ein schwaches Abwehrsystem sind wiederkehrende Infekte, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwierigkeiten. Für eine Störung des Immunsystems ist häufig eine Mangelernährung und die dadurch fehlende Aufnahme von Mikronährstoffen verantwortlich. Bedarfssteigernde Zustände wie zum Beispiel Stress, eine ungesunde Lebensweise, intensive Sportausübung, die Einnahme von Medikamenten oder chronische Krankheiten können die Funktion des Immunsystems deutlich einschränken.

Durch die Unterversorgung mit bestimmten Mikronährstoffen wie sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamin C und Zink ist das körpereigene Abwehrsystem nicht mehr voll leistungsfähig und die allgemeine Anfälligkeit für Infektionen erhöht sich.

Heilpflanzen wie Echinacea, Zistrose und Kapland-Pelargonie haben eine anregende und unterstützende Wirkung auf unser Immunsystem. Sie fördern die unspezifische Abwehr und wirken nicht nur vorbeugend, sondern auch dann noch, wenn die ersten Erkältungssymptome auftreten.

Der Darm und eine gesunde Darmflora sind das größte körpereigene Abwehrsystem und daher eine natürliche Schutzbarriere gegen unerwünschte Erreger. Ist das Gleichgewicht der Darmflora gestört, verliert das gesamte Immunsystem an Stärke. Zur Ergänzung, Stärkung und Regeneration der Darmflora empfiehlt sich die Einnahme standardisierter Probiotika, die speziell gezüchtete und robuste Bakterienstämme enthalten.

Gerade bei Virusinfekten kann eine homöopathische Empfehlung dazu beitragen, dass der Entzündungsprozess abgeschwächt wird und der Infekt rascher abklingt. Eupatorium perfoliatum ist bei einer akuten Erkältung dann angezeigt, wenn ausgeprägte Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur, Fließschnupfen, Kopfschmerzen und trockener Husten auftreten.

Bei den ersten Anzeichen von Ohrenschmerzen hat sich die wechselnde Gabe von Ferrum phosphoricum und Atropa belladonna bewährt. Dauern die Beschwerden länger als 7-10 Tage, ist eine Abklärung beim Arzt zu empfehlen.

Foto/Video: © Fotolia / psdesign1

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