Stichwort: Heilpflanzen
Rezepturen zum Selbermachen „Wipferl-Sirup“ für die Atemwege
- 500 g hellgrüne von Tannen und Fichten im Mai entwickelte „Wipferl“ vermengt man mit 1 kg Rohrzucker in abwechselnden Schichten in einem weithalsigen Glasgefäß und stellt dieses an einen sonnigen Platz. Jede Wipferlschicht sollte etwa doppelt so dick sein, wie die Zuckerschicht, wobei die oberste Schicht unbedingt aus Zucker bestehen muss.
- Dann heißt es so lange warten, bis der Zucker in der Sonne geschmolzen ist und die Inhaltsstoffe der Wipferl in den Zuckersirup gewandert sind. Die Aufstelldauer in der Sonne sollte etwa zwei Wochen betragen, dann wechselt man für sechs Wochen in den Halbschatten. In dieser Zeit ändern die grünen Wipferl ihre Farbe und werden braun. Es sondert sich ein Sirup ab, den man abfiltriert und in mehrere Braunglasflaschen aus der Apotheke füllt.
- Wichtig ist die Aufbewahrung unter Lichtschutz, damit der Sirup nicht leidet.
- „Wipferl-Sirup“ fördert den Abtransport von Schleim aus den Atemwegen und eignet sich als Hausmittel besonders gut bei Husten und Halsschmerzen.
Thema Naturheilkunde
Ganz entspannt
Viele Menschen leiden unter den ständig wachsenden Anforderungen. Zeitnot, Hektik und Leistungsdruck bestimmen das Leben. Da kommt Stress auf! Dieser Anspannung sollte aber unbedingt wieder eine Entspannung folgen.
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Thema Naturheilkunde
Traditionelle Hausmittel bei Erkältungen
Zurzeit stehen wir im Mittelpunkt von Angriffen verschiedenster Keime, die alle das Ziel haben, eine Lücke in der Schleimhautbarriere der Atemwege zu finden, um sich dann im Körper auszubreiten.
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Thema Naturheilkunde
Aktivieren wir besonders jetzt unsere unspezifischen Abwehrkräfte
Atemwegsinfekte gehören momentan zu den häufigsten Beschwerdebildern, mit denen Kunden die Kamillen-Apotheke aufsuchen, um naturheilkundlichen Rat einzuholen.
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Thema Naturheilkunde
Erholsamer Schlaf
Schlafen ist für uns Menschen ein Grundbedürfnis. Man sagt, dass wir im Allgemeinen täglich 6-8 Stunden Schlaf benötigen, um auf Dauer gesund zu bleiben.
weiterlesenRezepturen zum Selbermachen „Nervenkekse“ nach Hildegard von Bingen
- 500 g feines Dinkelmehl, 200 g Butter, 125 g feiner Roh-Rohrzucker, 1 kleine Prise Salz, 1 ½ Esslöffel Gewürzpulver-Mischung, bestehend aus 45 g Zimt, 45 g Muskatnuss- und 10 g Nelkenpulver (als Hildegard-Fertigmischung in der Kamillen-Apotheke erhältlich), 2 Eier und 50 ml Milch.
- Alle Zutaten zu einem Mürbteig verarbeiten. Den Teig mindestens 1 Stunde, besser über Nacht, kalt stellen. Dann ausrollen, Kekse ausstechen und im vorgeheizten Rohr bei 180°C ca. 15 Minuten backen.
- Zimt, Nelken und Muskatnuss bezeichnet Hildegard von Bingen als „Frohmacher-Gewürze“, die bei Trägheit, Traurigkeit und Nervenleiden helfen.
Rezepturen zum Selbermachen „Kamille-Pfefferminze“ Rollkur
- 20 g Kamillenblüten (Qualität aus der Apotheke) und 5 g Pfefferminzblätter (Qualität aus der Apotheke) gut miteinander vermischen.
- Davon 3 Esslöffel mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten bedeckt ziehen lassen und abseihen. Den Tee in einer Thermoskanne neben das Bett stellen.
- Morgens auf nüchternen Magen 3 Tassen gut warm, aber nicht heiß trinken. Danach 5 Minuten auf den Rücken legen, dann auf den Bauch, anschließend 5 Minuten auf die eine und 5 Minuten auf die andere Seite.
- Diese Tee-Rollkur ist bei chronischen Entzündungszuständen der Magenschleimhaut sehr nützlich.
Thema Naturheilkunde
Die Pfefferminze – Allrounder ohne Grenzen
Die Minzen gehören zu den ältesten Arzneipflanzen der Welt. Bereits im Altertum wurden verschiedene Minzen-Arten in den Gärten angebaut und arzneilich verwendet.
weiterlesenRezepturen zum Selbermachen „Ringelblumen-Thymian“ Salbe
- 10 g frische Ringelblumenblüten, 10 g Thymian, 100 g Salbengrundlage aus der Apotheke.
- Beide Heilpflanzen klein schneiden. Die Salbengrundlage auf dem Wasserbad erwärmen und die Kräuter einrühren. Abkühlen und mehrere Tage einwirken lassen. Dann die Salbe schmelzen und durch ein Sieb geben. Abkühlen lassen und in saubere Salbentiegel füllen.
- Die Salbe ist im Kühlschrank bis zu einem Jahr haltbar.
- Nach Bedarf bei allen Arten von kleinen Verletzungen, Rissen, Prellungen und auch bei Insektenstichen anwenden.
Thema Naturheilkunde
Großfrüchtige Moosbeeren schützen die Blase
Harnwegsinfektionen, das sind durch Bakterien verursachte Entzündungen der Schleimhäute der ableitenden Harnwege, sind weltweit die häufigsten extraintestinalen Infektionen bei Frauen.
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