Wissenswert: Schwerpunkt Tee
Die Tee-Ernte

Die bedeutendsten Teeanbaugebiete gibt es in Indien, Ceylon, China, Japan, Indonesien und Kenia. Der Teestrauch, ein Baumgewächs, wird als Kulturpflanze durch regelmäßiges Zurückschneiden buschartig gehalten. Der immergrüne Strauch hat dunkle, lederartige Blätter und eine weiß bis rosa Blüte.

In den Haupt-Tee-Erzeugungsländern werden fast nur die oberste Blattknospe und die zwei darauffolgenden jüngsten Blätter eines Triebes gepflückt. Ältere Blätter wirken sich durch ihren hohen Gerbstoffgehalt negativ auf die Qualität des fertigen Tee-Produktes aus.

In den höher gelegenen, kühleren Gebieten wächst der Tee langsamer. Das lässt den besonders feinen und aromatischen Charakter der Teezubereitungen entstehen. Die Erntezeit hat auf die Teequalität einen entscheidenden Einfluss.

Es sind 15-30 Pflückungen jährlich möglich. Das Pflücken erfordert viel Sorgfalt und Geschicklichkeit. Eine Pflückerin erntet etwa 20kg grünes Blatt pro Tag. Diese Menge ergibt ca. 5kg fertigen Tee.

Die grünen frischen Blätter sind noch vollkommen neutral im Duft und müssen erst in der Teefabrik durch eine Reihe von Produktionsvorgängen aufbereitet werden, bis daraus der aromatische Tee entsteht.

Foto/Video: © Fotolia / Dmytro Sukharevskyi

Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema: