Wissenswert: Schwerpunkt Tee
Lapacho-Tee

Der Lapacho Laubholzbaum, Handroanthus impetiginosus, ist in Südamerika, hauptsächlich in Argentinien und Brasilien, beheimatet und erreicht eine Höhe von bis zu 20 Metern. Aus der inneren Rinde des roten Lapacho-Baumes, die dunkelfarbig ist und aromatisch nach Vanillin riecht, wird der Lapacho-Tee, Lapacho Iperoxo, hergestellt.

Bekannt wurde Lapacho durch den traditionellen Gebrauch bei der indianischen Urbevölkerung, die Lapacho bei Erkältungen, bei schmerzhaften Zuständen und in Verbindung mit Tumorerkrankungen getrunken hat.

Lapacho-Tee enthält einen hohen Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium, Eisen, Kupfer, Calcium, Mangan, Kalium u. a. Nicht nur deswegen wirkt er sich basisch auf den Stoffwechsel aus.

Bei verschiedenen Indio-Stämmen in Südamerika und inzwischen auch bei amerikanischen Medizinern, findet er zur Linderung verschiedenster Krankheiten Verwendung. Außerdem wird er zur Unterstützung des Immunsystems, zur Darmentgiftung und Körperentsäuerung und zur Beseitigung von Candida im Darm eingesetzt.

Bei uns ist über die therapeutische Anwendung des Lapacho-Tees noch wenig bekannt und er wird fast ausschließlich als Lebens- und Genussmittel getrunken. Wegen seines angenehm milden Geschmacks, der etwas an Vanille erinnert, ist er bei seinen Anwendern beliebt. Er enthält wenig Gerbsäure und kein Coffein. Deshalb ist er außergewöhnlich gut verträglich und kann zu jeder Tages- oder Nachtzeit getrunken werden.

Teezubereitung

Man benötigt nur einen Esslöffel Lapacho-Tee für einen Liter Wasser. Den Tee ins kalte Wasser geben, warten bis er kocht, 5 Minuten kochen und 20 Minuten bedeckt ziehen lassen.

Foto/Video: © Fotolia / airborne77

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