Wissenswert: Thema Alternative Heilmethoden
Fünf homöopathische Klassiker für die Reiseapotheke

Anamirta cocculus hilft bei Schwindelgefühl, Schweißausbruch und Übelkeit, die sich bis zum Erbrechen steigert. Die Ohren „klingeln“. Betroffene reagieren gereizt und werden nervig. Eine Empfehlung bei bekannter Neigung zur Reiseübelkeit ist, drei Tage vor Reiseantritt mit der Einnahme zu beginnen. Während der Reise bei Bedarf 4-6mal im Abstand von ungefähr einer Stunde fünf Globuli einnehmen.

Strychnos nux vomica ist eine Beruhigung für den Magen. Wenn „es einfach zu viel“ war, mit den typischen Folgen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Magendrücken, Völlegefühl und Darmträgheit. Aufgrund der breiten Anwendungsmöglichkeiten ist dieses homöopathische Mittel ein Klassiker für die Hausapotheke.

Okoubaka aubrevillei stellt das „homöopathische Probiotikum“ dar. Durchfall geht häufig mit Übelkeit und Erbrechen einher. Okoubaka, die Rinde eines westafrikanischen Urwaldbaumes, ist ein bewährtes Mittel nicht nur bei Reisedurchfall, sondern auch bei Verstopfung und kann auch bei einer vergleichbaren Symptomatik des so genannten Reizdarmsyndroms empfohlen werden.

Veratrum, ein hilfreiches Homöopathikum bei akuter Kreislaufschwäche, kann auch im halbstündlichen Wechsel mit Okoubaka empfohlen werden. Man ist kaltschweißig, blass und muss sich setzen oder hinlegen.

Lytta vesicatoria (Cantharis) ist bei brennenden Schmerzen angezeigt. Die Leitsymptome sind „brennende Blase“ und „Brandblase“. Es ist ein Mittel, welches bei den ersten Anzeichen von Brennen beim Wasserlassen angewendet werden kann, wie auch als Zusatzempfehlung zu einem Antibiotikum beim akuten Harnwegsinfekt. Cantharis ist klassisch, wenn eine Neigung zu wiederkehrenden Harnwegsinfekten besteht.

Foto/Video: © Fotolia / weseetheworld

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