Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Trendthema “Kurkuma”

Die Kurkumawurzel, lange Jahre bei uns nur als Küchengewürz eingesetzt, hat zuletzt einen großen Aufschwung genommen. In der traditionellen indischen Medizin wird Kurkuma schon seit Jahrhunderten als Heilmittel geschätzt.

„Curcuma“ geht auf das altindische Wort „kunkuman“ zurück, das im Mittelindischen zu „Kurkuma“ wurde. „Kunkuman“ heißt eigentlich Safran, womit die gelbe Farbe der Wurzelstöcke beschrieben wird. Die Pflanze verleiht nicht nur Speisen und Getränken einen charakteristischen Geschmack, sie hat auch interessante medizinische Eigenschaften. Bereits in der Volksheilkunde schätzte man ihren positiven Einfluss auf die Gallenproduktion. Die moderne Wissenschaft konnte in den letzten Jahren vielfältige Wirkungen der Kurkumawurzel belegen.

Die Pflanze stärkt das Immunsystem, eignet sich zur Unterstützung bei oxidativen und entzündlichen Zuständen, beim metabolischen Syndrom und bei Muskel- und Gelenkbeschwerden nach sportlicher Aktivität. Sportler profitieren sehr vom Zellschutz und von der stark entzündungshemmenden Wirkung. Besonders bei Erkrankungen des Verdauungstraktes kommt Kurkuma mit vielversprechenden Ergebnissen zum Einsatz.

Traditionell wird sie bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und langsamer Verdauung angewendet. Sie stärkt die Verdauungskraft bei unregelmäßigem Stuhlgang und Verstopfung oder wenn man das Gefühl hat, seine Verdauung anregen zu wollen. In vielen Fällen ist dabei allerdings eine längerfristige Einnahme erforderlich. Es ergibt immer Sinn, Kurkuma in den Speiseplan zu integrieren beziehungsweise als Nahrungsergänzungsmittel zu den Mahlzeiten einzusetzen. Eine Tagesdosis von 300 mg bis 500 mg Curcumin wird dabei empfohlen, je nach Beschwerden oder Symptomen ist es manchmal aber besser, die Dosierung individuell anzupassen. 

Patienten mit empfindlicher Magenschleimhaut sollten nur niedrig dosiert beginnen und langsam die Dosis erhöhen.

Unsere „Kurkuma-Gold“ Kräuter-Gewürzteemischung erfreut sich in der Kamillen-Apotheke zunehmender Beliebtheit. Neben Kakaoschale und Kurkurmawurzel veredelt die Ingwerknolle diesen Tee. Verfeinert mit Fenchel und abgerundet mit Vanillestücken wird der Wert dieses „Goldes“ noch gesteigert. Man kann diese mild-würzige Kreation auch gerne mit einem Schuss Milch probieren.

Foto/Video: © Sommai Larkjit / 123RF

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