Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Ätherische Öle vertreiben Gelsen

Mücken, Wespen und Co zählen zu den Schattenseiten der warmen Monate. Speziell nach Sonnenuntergang und am frühen Morgen werden Stechmücken aktiv. Wann die große Gelsenplage kommt, ist immer wetterabhängig. Feuchtperioden, die von warmem Wetter abgelöst werden, stellen dabei ideale Bedingungen dar.

Es steht am Markt eine breite Palette an Repellentien zur Verfügung, wenn fliegende Plagegeister um die Ohren surren. Die sanftesten und schon am längsten genutzten Insektenabwehrstoffe sind ätherische Öle. Diese sind auch in unserem hausgemachten Mückenschutzspray enthalten. Citronella, mit dem frisch-herben, zitronig-balsamischen Duft, kraftvolles Lemongrass, schützendes Niaouli, unmittelbar wirksames Lavendelöl und viele weitere ätherische Öle aus kontrolliert biologischem Anbau kommen dabei zum Einsatz.

Keine anderen ätherischen Öle wirken so verblüffend schnell bei Mückenstichen wie reines Lavendel- und Teebaumöl. Sofort aufgetragen unterbinden sie das lästige Jucken, es kommt kaum zu Schwellungen und üblicherweise entsteht auch keine Entzündung. Die gleiche Wirksamkeit wurde bei Bienen- und Wespenstichen beobachtet.

Die meisten Insektenstiche sind harmlos. Unser natürlicher Geheimtipp zur Nachsorge dabei ist eine Lavendel-Cremegel-Zubereitung. Diese kühlt, beruhigt die Rötung an der Einstichstelle, nimmt den Juckreiz und fördert den anschließenden Heilungsprozess. Auch bei Sonnenbrand und Verbrennungen bewährt sich deren Einsatz. Besonders Kinder profitieren von der milden und sanften Wirkung.

Bestimmte Insekten können Überträger der so genannten Lyme-Borreliose sein. Charakteristisch für den Beginn dieser Erkrankung ist ein hellrot rundlicher Fleck, oft mit bläulicher Verfärbung in der Mitte. Grippeähnliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen können begleitend auftreten.

Sollte sich nach einem Insektenstich die dabei entstandene Hautrötung nicht innerhalb weniger Tage bessern, oder sogar verschlechtern, bitte ärztlichen Rat einholen.

Foto/Video: © Fotolia / bankerfotos

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