Wissenswert: Tipps
Tipps zur Sonnenpflege

Grundsätzlich sollen Sonnenschutzmittel gegen UVA- und UVB-Strahlung schützen. Auch gut eingecremt gilt es, gewisse Grundregeln zu beachten:

  • Der persönliche Hauttyp bestimmt das richtige Sonnenschutzmittel.
  • Das Sonnenschutzmittel braucht eine Weile, um gut in die Haut einziehen zu können. Deshalb soll man sich eine halbe Stunde vor dem Hinausgehen eincremen.
  • Achten Sie darauf, dass der ganze Körper ausreichend in einer gleichmäßigen Schicht eingecremt ist. Man benötigt dafür ungefähr 30 ml Sonnenschutzmittel. Viele tragen nur halb so viel auf, wodurch sich der Lichtschutzfaktor um bis zu 50% des Ausgangswertes verringert. Deshalb grundsätzlich einen höheren LSF verwenden.
  • Lippen besonders schützen, denn sie bauen keinen Eigenschutz auf.
  • Auch bei höherem Lichtschutzfaktor wird man braun. Diese Bräune entsteht etwas langsamer, hält aber länger an.
  • Nachcremen ist wichtig und notwendig, verlängert aber nicht die erlaubte Zeit in der Sonne, die anfangs errechnet wurde.
  • Wenn man stark schwitzt sowie nach dem Duschen oder Baden ist es auch bei „wasserfesten“ Präparaten günstig, noch einmal aufzutragen. Der Schutzfaktor wird dadurch aber nicht erhöht!
  • Kinder brauchen immer den höchsten bzw. einen sehr hohen Schutzfaktor. Wichtig sind auch die hautpflegende Eigenschaft, die gute Verteilbarkeit und die Wasserfestigkeit des Kindersonnenschutzmittels.
  • Ein angefangenes Produkt soll in einer Saison verbraucht werden.
  • Halbleere Packungen aus dem Vorjahr haben zumeist eine verringerte Wirkung.
  • Aprés Sun-Produkte regenerieren die stark beanspruchte Haut, damit sie wieder geschmeidig wird und sich die Bräune vertieft.
  • Mittagssonne – nein danke! Von 11 Uhr bis 15 Uhr lieber im Schatten bleiben.
  • Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen (keine eiskalten Getränke).
  • „3 x H“ hilft. Hut, Hemd und Hose aus dichtgewebten Materialien schützen.
  • 78% der UVA-Strahlen kommen durchs Fenster (bei längeren Autofahrten berücksichtigen).
  • Die Bräune aus dem Solarium schützt die Haut nicht so gut wie die „echte“ Sonnenbräune. Im Solarium ist man vor allem UVA-Strahlen ausgesetzt, die bereits vorhandenes Pigment nachdunkeln lassen. Eine Pigmentneubildung, wie sie durch die Sonne und das natürliche UVA-/UVB-Spektrum ausgelöst wird, liegt hier nicht vor.
  • Selbstbräuner führen zu einer Anfärbung der äußersten Hautschicht. Ein geringer Lichtschutz ist gegeben. Bei längerem Aufenthalt in der Sonne sollte aber unbedingt zusätzlich ein Sonnenschutzprodukt verwendet werden.
  • Erhöhtes Risiko besteht bei hellhäutigen Typen, einschlägigen Erkrankungen in der Familie und vorwiegendem Aufenthalt im Freien.
  • 90% aller Hautkrebsfälle sind bei Früherkennung heilbar!
Foto/Video: © Fotolia / snyGGG

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