Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Tatort Nase

Eine gesunde Nasenflora, intakte Schleimhäute und eine gute Nährstoffversorgung sind wesentliche Voraussetzungen für Geruchssinn und ein funktionierendes Immunsystem.

Die mikrobielle Besiedelung der Nasenhöhlen steht über die Atemwege mit der Rachen- und Mundflora in enger Verbindung und trägt wesentlich dazu bei, unseren Organismus vor Krankheitserregern zu schützen. Die Zusammensetzung der Arten von Bakterien in der Nasenhöhle ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Neben der Erstbesiedlung im Säuglingsalter haben Umwelteinflüsse wie Feinstaub, aber auch Stress, wenig Schlaf, Alter, Medikamente, Rauchen und Ernährung Einfluss auf die Nasenflora. Ist diese gestört, können sich allergische Reaktionen wie Asthma oder Heuschnupfen, virale Erkrankungen wie Schnupfen oder Bronchitis und bakterielle Infekte einstellen.

Außer einer gesunden Nasenflora sind eine gut benetzte und feuchte Schleimhaut sowie eine ausreichende Nährstoffversorgung für einen funktionellen Atemtrakt von Bedeutung. Verliert die Nasenschleimhaut an Feuchtigkeit, kann sie ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Hilfreich dabei sind pflegende Nasensprays, Inhalationen, Nasenspülungen, eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent in den Wohnräumen und ausreichende Mengen an Flüssigkeit.

Auch ein selbst gemachtes Nasenöl kann gute Dienste leisten. Unserer Erfahrung nach hilft es, einen Esslöffel Mandelöl bio mit zwei Tropfen Cajeputöl bio zu mischen und vorsichtig damit die Nasenschleimhaut mit wenigen Tropfen zu pflegen. Eine gestresste Nasenschleimhaut braucht für ihre Energie- und Regenerationsleistung wichtige Mikronährstoffe, vor allem in abwehrintensiven Zeiten. Eine der bedeutendsten Kombinationen für akute virale Belastungen sind Vitamin C und Zink kombiniert mit B-Vitaminen. Dadurch werden die Symptome der Entzündungsreaktion, die in der Schleimhaut auftreten können, gelindert.

Auch die Rolle von Vitamin D im Immunsystem ist mittlerweile gut belegt. Je nach Laborwert haben sich täglich 50 I.E. pro Kilogramm Körpergewicht gut bewährt.     

Foto/Video: © Fotolia / Talaj

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