Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Wieder richtig durchatmen

Ob erkältet oder allergisch – Heiserkeit, Schnupfen und Husten sind die typischen Symptome dabei und diese tauchen gerade im Monat März immer wieder auf.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Nasenschleimhäute sehr trocken sind, sollten Sie diese mit einer Nasendusche regelmäßig befeuchten. Nasenspülungen können zur Linderung akuter oder chronischer Beschwerden der Nase oder bei Nasennebenhöhlenentzündungen eingesetzt werden.

Durch die mechanische Reinigung der Nasenhaupthöhle werden Krankheitserreger und belastende Sekrete ausgeschwemmt. Dadurch wird die Nasenschleimhaut sofort entlastet. Bei regelmäßiger und längerfristiger Anwendung eignen sich Nasenspülungen zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten oder von Allergien. Hilfsmittel zur Durchführung finden sich häufig unter der Bezeichnung Nasendusche. Spüllösungen können einfache Kochsalzlösungen oder wässrige Lösungen aus speziellen Salzmischungen sein.

Es sollten generell nur isotone oder leicht hypertone (bei zähen Verschleimungen) Nasenspüllösungen angewendet werden. Zur Linderung erkältungsbedingter Beschwerden in den oberen Atemwegen, insbesondere bei Schnupfen und Entzündungen im Bereich des Mundes, des Rachens und der Nasenneben- und Stirnhöhlen eignet sich die Wasserdampfinhalation. Der warme Wasserdampf sorgt für eine gute Befeuchtung der Schleimhäute, der Schleim wird verdünnt, Belege gelockert und dadurch der Abfluss von Schleim aus den Atemwegen erleichtert.

Wasserdampfinhalationen werden entweder klassisch als Kopfdampfbad mit Schüssel und Handtuch durchgeführt oder man setzt spezielle Dampfinhalatoren ein. Diese bestehen aus einem Innentopf für das heiße Wasser und einem Außentopf mit Aufsatz für Mund und Nase. Im Vergleich zum Kopfdampfbad ist durch den Mund- und Nasenaufsatz eine gezielte Inhalation möglich.

Ätherische Öle wie Pfefferminze, Eukalyptus, Latschenkiefer und Fichte und/oder Kamillenblüten werden üblicherweise dem Wasser bei der Inhalation beigefügt. Als Inhalationszusatz wird von den Kunden der Kamillen-Apotheke, oft durch Anraten mancher Experten, auch Kochsalz verlangt. Dieses ist allerdings nicht wasserdampfflüchtig und eignet sich dadurch für die klassische Wasserdampfinhalation nicht. Kochsalzlösungen können am besten in Form von Flüssigkeitsaerosolen mit Düsenverneblern inhaliert werden.

Foto/Video: © Fotolia / katharinarau

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