Wissenswert: Thema Alternative Heilmethoden
Gesundes Herz

Menschen, bei denen eine Herzschwäche vorliegt, leiden unter eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit. Es wird nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf gepumpt, um die Organe ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen.

Gleichzeitig staut sich das Blut auch vor dem Herzen und es bilden sich Ödeme. Die genauen Symptome hängen von der Stärke und von der Lokalisation der Herzschwäche ab. Es ist richtig, dass Betroffene dabei viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen, damit die Herzarbeit wieder ökonomisiert wird. Eine Kombination dieser Arzneimittel ist für eine optimale Therapie ihrer Herzschwäche unumgänglich.

Das Herz, ein Organ der Mitte, reagiert aber auch empfindlich auf alles, was ihm aus der Umgebung entgegenkommt wie Kummer, Stress, Liebe, Wärme und Bewegung. Von funktionellen Herzbeschwerden spricht man, wenn trotz Ausschluss organischer Ursachen Herzrasen, Atemnot und Beklemmungsgefühle im Brustraum auftreten. Oft kommen dabei auch psychovegetative Störungen wie Nervosität, innere Unruhe, Angst, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit und Erschöpfung vor.

Herzbeschwerden ohne nachweisbare organische Gründe können in der Regel gut mit traditionellen Heilpflanzen behandelt werden. An erster Stelle ist der Weißdorn zu nennen. Er ist ein wahrer Herzensfreund und enthält in den Blüten, Blättern und Beeren wertvolle Heilstoffe mit Herz kräftigender Wirkung. Man nennt ihn auch den „Baldrian des Herzens“, ein Grund dafür, dass die Kamillen-Apotheke eine Kombination der beiden Heilpflanzen Baldrian und Weißdorn zur Herzberuhigung empfiehlt.

Gute Ergebnisse damit sind auch bei unregelmäßigem Puls und bei vegetativ erhöhtem Blutdruck zu erzielen. Die Hauptwirkung des Weißdorns beruht auf der Herzstärkung und Gefäßerweiterung. Besonders alternde Menschen mit leistungsgeschwächtem Herzen und Durchblutungsstörungen der Kranzgefäße profitieren davon.

Funktionelle Herzbeschwerden, die immer wieder mit Ängsten verbunden sind, können mit dem homöopathischen Mittel Aconitum napellus gemildert werden, vor allem, wenn diese häufig bei Nacht auftreten. Nächtliches Aufschrecken, das Herz rast, die Angst verstärkt sich – Aconitum D12 neben dem Bett positionieren und im Akutfall 5 Kügelchen davon einnehmen.



Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema:
, , , ,