Wissenswert: Thema Alternative Heilmethoden
Sportverletzungen

Laut Studien vergangener Jahre verwenden 48% der Österreicher homöopathische Arzneimittel. Vertrauen genießen Globuli & Co immer mehr auch im Bereich Stütz- und Bewegungsapparat.

Drei wichtige homöopathische Mittel für den Alltag, vor allem im Hobby- und Breitensport, sind:

Arnica montana
Das erste Mittel bei allen akuten Verletzungen. Es sollte in keiner Haus- und Betriebsapotheke fehlen! Routinemäßig eingesetzt wird es nach oberflächlichen Verletzungen mit Blutungen, nach Operationen, Zahnextraktionen, Brüchen, Prellungen, Zerrungen, sportlichen Überanstrengungen, Schnittverletzungen, gegen die ersten Schmerzen und zur Linderung des Blutergusses sowie bei Muskelschmerzen als Folge eines Muskelfaserrisses.

Aconitum napellus
Das Notfallmittel in der Homöopathie bei Panikreaktionen und Schockzuständen, z. B. infolge eines Unfalles. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind große Angst, Unruhe, Schreck, Ärger und Aufregung. Die Zustände treten plötzlich auf und verschwinden unter der Einwirkung von Aconitum auch rasch wieder. Die Arznei soll höchstens dreimal im Abstand von einer Stunde genommen werden. Dann muss eine deutliche Verbesserung der Beschwerden eintreten.

Toxicodendron quercifolium
Das homöopathische Schmerzmittel bei Gelenkentzündung, Prellung, Verstauchung, Verheben und Überanstrengung, oft gepaart mit Durchnässung und Abkühlung. Ein „großes“ Mittel für Gliedmaßen, Bänder, Sehnen und Muskeln. Bei Sportlern ist die Kombination von Überanstrengung und Unterkühlung besonders häufig. Alle Schmerzen bessern sich durch warme Anwendungen, wogegen Kälte, Nässe und Wind verschlimmern. Eine Gabe Toxicodendron quercifolium kann auch prophylaktisch vor großen Anstrengungen genommen werden.

Sinnvoll ist es, diese drei wertvollen homöopathischen Akutmittel immer bei sich zu haben.

Foto/Video: © Fotolia / Werner Fellner

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