Wissenswert: Thema Naturheilkunde
Passionsblume: Eine Pflanze für innere Ruhe

In der Volksmedizin Nord-, Mittel- und Südamerikas wird die schöne Passionsblume seit Jahrhunderten zur Linderung von Unruhezuständen eingesetzt.

Die Heilwirkung

Dem Passionsblumenkraut werden positive Wirkungen bei nervösen Zuständen und Einschlafstörungen zugeschrieben, ebenso hat es krampflösende Eigenschaften. Man kann die Passionsblume auch einsetzen, um Ängste zu lindern. Zum arzneilichen Gebrauch wird sie in Kulturen angebaut, zur Gewinnung des Tees wird Passionsblumenkraut zur Blütezeit gesammelt und schonend getrocknet. Die homöopathische Tinktur wird aus dem frischen Kraut bereitet.

Anwendung und Wirkung                  

Ein Tee aus Passionsblumenkraut ist vor allem für Kinder ein gutes Mittel bei Nervenschwäche, Schlafstörungen, Angst und Unruhe. Mit anderen beruhigenden Kräutern wie Baldrian, Hopfen, Melisse und Johanniskraut findet das Passionsblumenkraut in Schlaf- und Beruhigungstees Verwendung. Auch Unregelmäßigkeiten des Kreislaufs und leicht erhöhter Blutdruck lassen sich unterstützend mit dieser Heilpflanze behandeln.

In der Homöopathie

„Passiflora“ wird als Urtinktur oder in niederer Potenz vorwiegend zur Entkrampfung, als Nervenmittel und für einen normalen Schlaf eingesetzt.

Die bewährte Nerven-Ruhe-Mixtur
aus Haferstroh und Passionsblume
wird traditionell gegen Unruhe und Schlaflosigkeit eingesetzt und findet auch bei Ruhelosigkeit infolge von Entzugserscheinungen (Rauchen) Anwendung.

Diese Mischung entkrampft, entspannt und fördert die Schlafbereitschaft. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Beliebt ist die Passionsblume auch in den Wechseljahren, weil sie einige Phytohormone enthält, die Wechseljahrbeschwerden wie Schlafstörungen und innere Unruhe lindern.



Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema:
, , , ,

Passionsblume

Die fleischfarbene Passionsblume bekam ihren Namen von einem Jesuitenpater und erinnert an die Passion, also an die Kreuzigung von Jesus.